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Der sicherste Hafen: Warum das Loslassen unseres Nervensystems ein Zeichen von absolutem Vertrauen ist

20. Juni 2026 durch
Jutta Arntz
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Hallo ihr Lieben,

heute bin ich auf einen psychologischen Artikel gestoßen, der eine vermeintliche Alltagssorge von Eltern in einem völlig neuen, faszinierenden Licht darstellt. Die Frage lautet: Warum zeigen viele Kinder ausgerechnet in der Gegenwart ihrer eigenen Mutter das „schwierigste“ und emotionalste Verhalten, während sie bei Lehrern, Erziehern oder Fremden oft als wahre Engel gelten? Die wissenschaftliche Erklärung dahinter ist so berührend wie logisch: Kinder tun dies nicht, um ihre Mütter zu ärgern, sondern weil die Mutter ihr absolut sicherster Hafen ist. Bei ihr müssen sie keine Maske tragen, sondern dürfen all den angestauten Stress des Tages endlich komplett herauslassen.

Das Maskieren und die Überlastung des Systems

Den ganzen Tag über sind unsere Kinder in der Schule oder im Kindergarten enormen Reizen und sozialen Erwartungen ausgesetzt. Um dort zu bestehen, passen sie sich an, unterdrücken ihre Impulse und funktionieren. Dieses permanente „Zusammenreißen“ bedeutet jedoch eine immense Schwerstarbeit für ihr hochsensibles Nervensystem. Es befindet sich stundenlang in einem Zustand der erhöhten Wachsamkeit – einer milden Form des Überlebensmodus. Erst wenn das Kind seine Mutter sieht, signalisiert das Gehirn augenblicklich: „Gefahr vorbei, du bist in Sicherheit.“ In genau diesem Moment fällt die mühsam aufrechterhaltene Schutzhülle, und das System entlädt sich in Form von Tränen, Wut oder scheinbarer Trotzphasen. Es ist ein Akt des tiefsten Urvertrauens.

Die direkte Parallele zu unserem physischen Fundament

Wenn wir dieses psychologische Phänomen betrachten, erkennen wir sofort die haargenaue Parallele zu unserem eigenen Körper und der Philosophie von JULION CENDARA. Genau wie Kinder maskieren wir Erwachsenen tagtäglich unsere körperlichen Bedürfnisse. Wir zwängen unsere Füße stundenlang in starre, unnatürliche und viel zu enge Plastikschuhe, weil es die gesellschaftliche Struktur oder der Beruf so verlangen. Wir unterdrücken den Schmerz, ignorieren die Enge und zwingen unseren Körper, stur zu funktionieren. Dieses permanente Einsperren versetzt das Nervensystem über unsere Fußsohlen ununterbrochen in einen künstlichen Stresszustand. Wir tun so, als sei alles in Ordnung, während unsere Basis im Stillen leidet.

Die Befreiung durch sture Gelassenheit und Natur

Die wahre Heilung beginnt erst dann, wenn wir unserem System wieder eine Umgebung schenken, die bedingungslose Sicherheit und Freiheit ausstrahlt. Wenn wir die engen Hüllen abwerfen und unseren Füßen den Raum einer natürlichen Zehenbox und die Erdung flacher Sohlen aus reinen, nachwachsenden Rohstoffen geben, signalisieren wir unserem Gehirn: „Du darfst jetzt loslassen.“ Genau wie das Kind bei der Mutter darf das Nervensystem des Fußes in einem natürlichen Schuh endlich all den aufgestauten physischen Stress komplett entladen. Die Muskeln dürfen entspannen, die Durchblutung fließt frei und wir gewinnen unsere geliebte sture Gelassenheit zurück.

Sicherheit bedeutet nicht, sich permanent zusammenzureißen oder sich in starre Formen pressen zu lassen. Wahre Stärke und Unabhängigkeit – ob emotional, körperlich oder finanziell – erwachsen daraus, dass wir uns selbst diese sicheren Räume erschaffen. Räume, in denen wir keine künstlichen Masken brauchen, sondern vollkommen unaufgeregt und fest auf unserem eigenen, natürlichen Fundament ruhen können.

Alles Liebe, 

Eure Jutta Arntz 

JULION CENDARA

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Die Sehnsucht nach Befreiung: Warum unser Körper selbst im größten Sturm nach einem natürlichen Fundament verlangt