Hallo ihr Lieben,
die Medien sind aktuell voll von der überraschenden Trennung der Sängerin Michelle und ihrem Partner. Erst der ganz große, öffentliche Heiratsantrag auf der Bühne, und wenige Wochen später das plötzliche Liebes-Aus. Michelle beschrieb in einem Video sehr ehrlich, dass sie „durch alle Höllen gegangen“ sei.
Wer von uns kennt diesen Schmerz nicht? Wenn ein Mensch, auf den man gebaut hat, plötzlich geht, fühlt es sich an, als würde einem der Boden unter den Füßen weggerissen.
Eine Leserin fragte mich dazu heute: „Müssen sich die Männer nicht endlich ändern, damit sie am Ende nicht alleine dasitzen?“
Meine Gedanken dazu: Sture Gelassenheit in der Liebe
Ich verstehe die Wut, wenn wir enttäuscht werden. Aber bei JULION CENDARA schauen wir immer auf das, was wir selbst beeinflussen können – unser eigenes Fundament.
Wir verbringen oft viel zu viel Zeit damit, von anderen zu erwarten, dass sie uns Halt, Sicherheit oder das perfekte Liebes-Märchen geben. Aber wenn wir unser Glück komplett in die Hände eines anderen legen, begeben wir uns in eine gefährliche Abhängigkeit. Wir verlieren unseren eigenen, festen Stand.
Die Illusion der großen Show
Ein Heiratsantrag vor Tausenden von Menschen ist laut, bunt und überwältigend. Aber ist es das echte Leben? Oft verwechseln wir das laute „Funktionieren“ einer Beziehung nach außen mit der leisen, echten Verbundenheit im Inneren.
Das ist genau wie mit unseren Füßen: Wir quetschen sie oft in wunderschöne, aber starre und unbequeme Schuhe, nur damit es von außen gut aussieht. Wenn wir dann umknicken, ist der Schmerz groß. Eine gesunde Liebe ist wie das Barfußlaufen oder das Tragen von flexiblen, natürlichen Materialien: Sie braucht keinen Applaus, sie ist einfach da, erdet uns und gibt uns Raum zum Atmen.
Werde dein eigener Silberrücken
Wenn uns jemand verlässt, tut das unendlich weh. Das Nervensystem schlägt Alarm. Wir dürfen weinen, wütend sein und trauern. Aber danach dürfen wir uns daran erinnern, wer wir sind.
Wir brauchen niemanden, der uns rettet oder uns auf Händen trägt. Wir haben unsere eigenen zwei Füße. Wenn wir aufhören, krampfhaft nach der Bestätigung im Außen zu suchen, und stattdessen tief in uns selbst verwurzelt bleiben, kann uns kein Sturm der Welt dauerhaft umwerfen. Wer in sich ruht, bleibt nicht aus Mangel alleine, sondern entscheidet sich aus Fülle, mit wem er den Weg gehen möchte.
Wie seht ihr das? Habt ihr auch schon erlebt, dass euch nach einer großen Enttäuschung bewusst wurde, wie stark ihr eigentlich alleine stehen könnt? Lasst uns im Forum darüber austauschen!
Alles Liebe,
Eure Jutta Arntz
JULION CENDARA ✨