Zum Inhalt springen

Vom Laptop bis zum Schuh: Warum echte Nachhaltigkeit im Kopf beginnt

29. Mai 2026 durch
Jutta Arntz
| Noch keine Kommentare

Hallo ihr Lieben,

ich bin heute über einen Artikel gestolpert, der auf den ersten Blick so gar nichts mit Füßen, Natur oder Gesundheit zu tun hat. Es ging um alte Laptops und die dringende Bitte, sie nicht einfach in den Müll zu werfen, sondern ihnen ein zweites Leben zu schenken – zum Beispiel durch ein neues Betriebssystem oder als Speichermedium.

Warum ich das hier mit euch teile? Weil es ein perfektes Spiegelbild unserer heutigen Zeit ist.

Die Illusion vom ständigen "Neu und Schneller"

Wir leben in einer absoluten Wegwerfgesellschaft. Wenn ein Gerät etwas langsamer wird, wird es entsorgt und das neueste Modell muss her.

Oft gehen wir mit unserem eigenen Körper ganz genauso um: Wenn unsere Füße nach einem langen Tag in engen Schuhen schmerzen, kaufen wir nicht etwa Modelle, die dem Fuß seine natürliche Form zurückgeben. Nein, wir kaufen den neuesten "High-Tech-Schuh" mit noch mehr künstlicher Plastik-Dämpfung. Wir suchen nach dem schnellen Update, damit wir im Hamsterrad weiter funktionieren können.

Sture Gelassenheit statt Wegwerf-Wahn

Genau an diesem Punkt greift unsere geliebte sture Gelassenheit. Wir dürfen aus diesem irren Kreislauf aussteigen. Wir müssen nicht immer das Neueste, Schnellste und Künstlichste haben.

Wahre Stärke liegt darin, Ressourcen zu schonen und auf das zu vertrauen, was bereits da ist. Das gilt für alte Technik genauso wie für unseren Körper. Gebt euren Füßen die Zeit und den Raum, sich an natürliche Bewegungen zu erinnern. Wenn wir den Fuß aus seinem starren Korsett befreien, braucht er keine künstliche Dämpfung mehr – er regeneriert sich wie ein altes System, das endlich wieder frei atmen darf.

Warum ich an die Natur glaube

Dieser Gedanke der Nachhaltigkeit ist auch mein größter Antrieb bei JULION CENDARA. Es bricht mir das Herz zu sehen, wie viel synthetischer Plastikmüll in der Schuhindustrie produziert wird, der hunderte Jahre braucht, um zu verrotten.

Deshalb arbeite ich im Hintergrund so stur und fokussiert an meiner Materialentwicklung. Ich möchte einen Schuh erschaffen, der aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Ein Material, das die Natur respektiert, unseren Fußreflexzonen guttut und keinen giftigen Fußabdruck auf diesem Planeten hinterlässt.

Meine Frage an euch

Lasst uns heute mal einen bewussten Blick auf unseren Alltag werfen. Wie haltet ihr es mit dem Reparieren und Wiederverwenden? Habt ihr vielleicht selbst schon mal ein altes Gerät vor dem Müll gerettet, oder ein Kleidungsstück repariert, das ihr besonders liebt? Teilt eure Erfahrungen gerne im Forum!

Alles Liebe, 

Eure Jutta Arntz 

JULION CENDARA

Anmelden , um einen Kommentar zu hinterlassen
Wenn der Boden wegbricht: Warum dein wichtigstes Fundament immer du selbst bist