Hallo ihr Lieben,
nachdem wir uns angeschaut haben, was unsere Füße uns über unser Inneres verraten, habe ich heute ein Thema für euch, das mir ganz besonders am Herzen liegt. Wir investieren oft viel Geld in Kleidung oder Kosmetik, aber was ist mit dem wichtigsten Werkzeug unserer Mobilität? Unseren Schuhen.
Ein interessanter Bericht von Fachleuten hat mich dazu gebracht, meinen eigenen Schuhschrank einmal ganz kritisch unter die Lupe zu nehmen. Es ist erschreckend, wie viele Schuharten wir täglich tragen, die unsere Füße eigentlich nicht unterstützen, sondern sie auf Dauer schwächen.
Wenn Design über Gesundheit siegt
Oft lassen wir uns von Trends leiten – das ist dieser materialistische Reiz, dem wir alle manchmal erliegen. Doch ein Schuh sollte mehr sein als ein Accessoire; er ist das Fundament unserer Statik. Wenn das Fundament wackelt, leidet der ganze Körper – bis hin zum Rücken und unserem allgemeinen Wohlbefinden.
5 Schuh-Arten, die wir mit Bedacht wählen sollten:
Die flachen „Schlappen“: Viele denken, flach sei immer gut. Aber Schuhe ohne jegliches Fußbett oder Halt (wie manche Ballerinas oder Flip-Flops) zwingen unsere Fußmuskulatur zu Höchstleistungen, für die sie nicht gemacht ist.
Zu schmale Spitzen: Unsere Zehen brauchen Platz, um uns stabilisieren zu können. Werden sie vorne zusammengedrückt, leidet die Durchblutung – und wir wissen ja nun, wie wichtig die für unseren gesamten Stoffwechsel ist.
Die „Höhenflüge“: Dass extrem hohe Absätze nicht gesund sind, ist kein Geheimnis. Sie verlagern das gesamte Körpergewicht auf den Vorfuß und bringen unsere Statik aus dem Gleichgewicht.
Ausgelatschte Lieblinge: Wir alle haben sie – die Schuhe, die so bequem sind, weil sie uralt sind. Doch wenn die Dämpfung weg ist und die Sohle schief abgelaufen ist, schaden sie uns mehr, als sie nützen.
Schwere Plateaus: Sie sehen modern aus, verhindern aber das natürliche Abrollen des Fußes. Das macht den Gang steif und belastet die Gelenke.
Mein Rat für euren nächsten Spaziergang
Gesundheit beginnt unten. Achtet beim Schuhkauf nicht nur auf das Äußere, sondern auf die Funktion. Ein guter Schuh sollte den Fuß stützen, ihm aber gleichzeitig genug Freiheit geben, sich natürlich zu bewegen.
Für mich ist das Thema Schuhe mittlerweile ein echtes Forschungsprojekt geworden. Ich merke, wie viel mehr Freude die Bewegung macht (ob draußen in der Natur oder bei meinen Indoor-Schritten), wenn die Basis stimmt. Es ist eine Form von Selbstliebe, seinen Füßen nur das Beste zu gönnen.
Hand aufs Herz: Welches Paar in eurem Schrank ist eigentlich „schön, aber schmerzhaft“? Habt ihr den Mut, euch von Schuhen zu trennen, die eurer Gesundheit nicht gut tun? Ich bin gespannt auf eure „Schuh-Beichten“ in den Kommentaren!
Alles Liebe, Eure
Jutta Arntz